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Und das nennt sich Bruder...


Wie kann man es sich nur so dermaßen mit seiner Familie - bzw. dem Teil davon, der sich noch um ihn schert - mit solchem hinterhältigen kindischen Verhalten verscherzen, obwohl man eigentlich schon "erwachsen" ist?
Die Welt besteht nicht aus dieser Traumwelt, in der du dich noch befindest - abseits von jeglicher Realität.
Und was nützt mir ein Bruder der nur mit mir redet, wenn er etwas von mir braucht und mich sonst dermaßen ignoriert, obwohl ich ihm nichts getan habe. Ich beneide alle, die normale Konversation mit ihren Geschwistern betreiben können, sei es auch nur ein "Wie war dein Tag heute?". Früher dachte ich immer, ich liebe meinen Bruder. Aber ein Bruder, der sich nicht im Geringsten um seine eigene Schwester schert und nie geschert hat, hat deren Geschwisterliebe echt nicht verdient.
3.9.10 22:05


Na, hättet ihr ihn erkannt?




Ihn selbst mochte ich nie besonders, aber ich hätte nicht gedacht, dass er damals so gut aussah.






15.8.10 21:59


to miss a chance


Ich denke oft darüber nach...

  • ob ich in einer bestimmten Situation handeln soll oder nicht bzw. wie ich sie am besten angehe
  • oder wann der richtige Zeitpunkt für etw. bestimmtes ist.


Und dann geschieht es, dass mir noch während oder kurz nach dem "perfekten Zeitpunkt" total bewusst wird: Oh, da war er. DER Moment.
Als wäre dieser Moment eine Person, die gerade vor deinen Augen wegläuft. Irgendwie zu komisches Gefühl, um es passend zu beschreiben.
3.8.10 23:07


Falschheit


Ich finde manche Menschen reagieren zu naiv auf andere. Ich rede hier z.B. von meinen Arbeitskolleginnen. Seit eine sich mir gegenüber total dreist verhalten hat (wer genaueres wissen möchte) trau ich ihr gar nicht mehr, ich habe das, was sie getan hat immer im Hinterkopf. Ich kann mich normal mit ihr unterhalten, wir streiten uns auch nicht, schön und gut, aber verzeihen werde ich ihr das niemals. Seitdem betrachte ich sie auch mit ganz anderen Augen.
Und ich merke total, wie sich die andere Kollegin total beeinflussen lässt von ihr. Wie sie alles schönredet. Ich kann schon gar nicht mehr hinsehen, so offensichtlich ist das für mich. Die andere scheint das falsche Verhalten nicht mal ansatzweise zu bemerken.
30.7.10 21:32


Denk erst über dich selbst nach, bevor du an anderen herummeckerst


Wenn jemand einen auf seine Fehler (bei einer Aufgabe) aufmerksam macht, ist das ja schon ein kleines bisschen unangenehm. Aber richtig unnötig finde ich es, wenn es einem nochmals 3-5 Mal erzählt wird. Hallo, bin ich taub? Ich hab's ja kapiert. Das allein ist ja schon nervig.
Aber wenn derjenige genau denselben Fehler selbst macht und das in den Hintergrund schiebt - das ist dann wirklich unverständlich für mich.
30.7.10 21:22


Der Grund warum ich Alkohol verabscheue bzw. warum ich froh bin, noch nie betrunken gewesen zu sein


Ich schäme mich dermaßen für meinen Vater, dass ich mich nicht mal in der Öffentlichkeit mit ihm blicken lassen möchte. Man sieht ihm total an, dass er Alkoholiker ist. Und er hat es tatsächlich geschafft, dieses "Hobby" anfangs jahrelang geheimzuhalten. Sonst hätte er ja nie eine Frau kennenlernen können. Man kann denke ich mit großer Sicherheit sagen, dass er schon vor ca. 25 Jahren eine besondere Vorliebe für Alkohol hatte. Es ist ja nicht so, dass er in unserer Gegenwart nicht mal ein Bierchen getrunken hat, aber das "Saufen" hat er nie vor seiner eigenen Familie praktiziert.
Als Kind habe ich meinen Vater noch sehr gemocht. Damals hat er sich auch noch mit uns beschäftigt. Je älter wir Kinder wurden, desto weniger hat er sich um uns gekümmert, hat dann ab und an mal noch öfters zur Flasche gegriffen. Als Jugendliche war mir dann auch schon bewusst, dass er nur dann viel mit mir reden wollte oder konnte, wenn er angetrunken war. Dann kam er in mein Zimmer und hat mich immer mit denselben Themen vollgelabert. Immer und immer wieder. Erleichtert war ich immer dann, wenn er das Zimmer verließ. Die Alkoholfahne und das Gelalle fand ich damals schon abstoßend.
Irgendwann hab ich angefangen, meinem Vater bewusst aus dem Weg zu gehen, habe kaum noch ein Wort mit ihm gewechselt, was bis heute so geblieben ist. Wenn ich heutzutage 5 Wörter in der Woche mit ihm rede, ist das schon sehr viel. Aber um ehrlich zu sein, rede ich gar nicht mehr mit ihm, sehe ihn auch beim Mittagessen bewusst nicht an, ich verabscheue ihn so dermaßen.
Durch seine Alkoholsucht hat er so viel in unserer Familie kaputtgemacht. Auch, weil er vieles einfach nicht mehr auf die Reihe kriegt. Und diese Beschimpfungen, die er einfach vor sich hinbrabbelt bzw. lallt, wenn wir ihn nur auf etwas aufmerksam machen, gehören schon zur Tagesordnung. Gegen diese Sucht hilft auch kein Entzug mehr.
27.7.10 22:47


Ob man dem Rat einer Freundin folgt, ist einem natürlich selbst überlassen...


Fakt: Eine Freundin von mir hat eine Bekanntschaft, mit dem sie nur ins Bett geht. Jetzt merkt sie aber: Hm, ich möchte mehr als das, ich möchte gerne eine Beziehung mit ihm.
Sie selbst hat aber den Verdacht, dass er neben ihr noch mehrere hat und dass er sie sowieso nur ausnutzt - sonst sozusagen gar nicht an ihr interessiert ist.

Schlechte Voraussetzung für eine Beziehung, finde ich.

Gut, ich kann gut zuhören, auch wenn ich öfters stundenlang vollgejammert werde. Wenn andere und ich ihr aber immer und immer wieder den Rat geben: Mädel, du weißt genau, der Typ nutzt dich nur aus für Sex, und sonst schämt er sich, sich nur mit dir alleine in der Öffentlichkeit blicken zu lassen - so auf die Art: oh nein, man könnte ja denken, ihr wärt ein Pärchen - dann ist er NICHT der Richtige für dich!
Eindeutig genug, finde ich. Jetzt war sie schon so weit, zu ERKENNEN: Hm, ja ihr habt ja eigentlich Recht. Ich werde das nächste Mal wenn ich ihn sehe, mit ihm "Schluss machen".

Gutes Mädchen.

Nun gut. Gestern auf einem Fest habe ich sie zufällig wieder gesehen. Beide. Sie liefen zwar nicht händchenhaltend rum, aber sie waren zusammen hierher gekommen. Sie erzählte mir dann, sie würden gleich noch ein paar andere treffen.

Mir ist es egal, wie der aktuelle Stand nun ist. Ob sie jetzt wieder "nur Freunde" sind oder ob da mehr läuft.

Aber wenn dir von allein Seiten derselbe Rat gegeben wird und du dich nicht daran hälst - ok, du musst dich auch nicht daran halten, es war nur ein gut gemeinter Tipp der dir gut tun sollte - dann BITTE, lass es nicht wieder an uns aus, wenn er dich wieder enttäuscht.

Dann bist du selbst schuld - so böse es auch klingt.

Dann hab auch ich keine Geduld mehr, mir stundenlang das Gejammer anzuhören und das heißt was bei mir.

Vielleicht kann ich mich aber nur nicht gut genug einfühlen, weil ich noch nicht in so einer Situation war, aber ich bin mir sicher, ich hätte anders gehandelt.
25.7.10 12:30


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