moonsprite

Day 41: write a letter to yourself stating all the things you love about yourself


  • (Am liebsten wäre es mir ja, wenn ich von anderen zu hören bekomme, was sie an mir mögen, weil es lehrreicher für mich wäre, was ich an mir selbst ändern soll oder eben nicht.
    Nun. Irgendwie fällt es mir nicht einfach, muss ich zugeben.)

    "Liebes Ich.
    Was ich an dir "mag" ("lieben" klingt in diesem Fall vielleicht unpassend):
    Ich mag deine Bescheidenheit - denn Selbstüberschätzung bringt dich nicht weiter, das weißt du ganz genau. Zudem finde ich, dass du dich eigentlich gut in andere hineinversetzen kannst, also eine Empathie für andere besitzt - du versuchst stets die richtigen Worte zu finden, mit Rücksicht auf deine Mitmenschen.
    Außerdem nimmst du dich selbst nicht zu ernst - wenn manche wüssten, zu was für einem Blödsinn du im Stande bist, würden dich diese sicherlich für verrückt oder bescheuert erklären. Was deine Arbeit betrifft, magst du zwar vielleicht nicht die talentierteste für diesen Job sein (der Umgang mit Menschen fällt dir noch nicht so leicht wie manch anderen), aber du opferst dich dafür auf und machst Überstunden (manchmal vielleicht ungern, aber immer noch freiwillig), weil du Wichtiges und Dringendes trotzdem erledigt haben möchtest, während andere nur gleich nach Hause gehen wollen."


    (Wenn mir noch etwas einfällt, vervollständige ich es noch...)
10.2.12 00:45


Day 40: what are features you get complimented on a lot


  • Am häufigsten habe ich gehört, dass ich fleißig bin (auf die Arbeit bezogen). Dafür bin ich leider zu Hause meist umso fauler (wenn es darum geht, dass ich meine Freizeit sinnvoller nutze als am PC).
    Die "Komplimente", die mich aber am meisten berührt haben, waren aber folgende: "Du bist eine sehr angenehme Person" und "Mit dir kann man sich echt über alles unterhalten". Darüber habe ich mich am meisten gefreut. Lustigerweise stammen diese aber alle von männlichen Klassenkameraden.

  • Gerade habe ich mir "Unser Star für Baku" angesehen. Ich bin froh, dass es meine Favoritin Shelly gerade noch in die nächste Runde geschafft hat. Für mich ist sie eine tolle Künstlerin. Auch wenn anscheinend einige etwas gegen ihre Art haben und sie als eingebildet empfinden. Das finde ich überhaupt nicht. Spätestens dann, wenn man sie reden hört, merkt man, dass sie eigentlich ganz bescheiden ist. Auf der Bühne muss sie sich halt abheben. Und das tut sie auch - für mich im positiven Sinne.
.
9.2.12 22:56


Day 39: why you think you've learned more from the good or the bad


  • Ich denke eher vom Schlechten. Zumindest bleibt mir das mehr in Erinnerung. Werde ich beispielsweise kritisiert, versuche ich es nächstes Mal zu ändern oder zu verbessern. Genauso wenn ich höre: Komm, lass. Dass schaffst du (zeitlich) sowieso nicht. Solche Sätze sind ein richtiger Ansporn für mich. Wenn ich nur gelobt werde, weiß ich nicht, was ich hätte besser machen können. Man möchte sich ja auch weiterentwickeln...
8.2.12 19:25


Day 38: thoughts on your generation


  • Was mir jetzt spontan einfällt, wäre folgendes: Ich kenne einige, die schon Kinder haben und/oder verheiratet sind und denke mir - warum so eilig, ihr habt doch noch euer ganzes Leben vor euch? Generell haben einige junge Eltern vielleicht nicht mal ein gesichertes Einkommen, aber wollten unbedingt schon Kinder haben und sind dann aber total überfordert. Viele stellen sich das zu einfach vor. Klar sind Babys süß, aber irgendwann musst du es in den Kindergarten bringen, dann in die Schule usw. Ab da an ist nix mehr mit fortgehen und Partys. Großen Repekt habe ich jedoch, wenn diejenigen alles super hinbekommen, denn dann sind sie auch wirklich reif dafür.
8.2.12 19:15


Day 37: who are you


  • Tja, wer bin ich. Wird so wie ich mich kenne wahrscheinlich wieder ein längerer Text. Ich kann mich nie kurz fassen, weder beim Schreiben, noch im realen Leben (wenn ich etwas erklären will). Ansonsten hab ich in Wirklichkeit kaum etwas zu erzählen. Außerdem bin ich ein relativ zurückhaltender Mensch, obwohl sich das in den letzten Jahren - meines Erachtens - immer mehr gebessert hat. Ich weiß jetzt nicht, ob ich meine ganze Lebensgeschichte erzählen soll. Vielleicht schaffe ich es ja dieses Mal, mich kurz zu fassen.
    Als Baby war ich ein sehr ruhiges Kind, habe so gut wie nie geschrien. Auch als Kind war ich immer schüchtern und zurückhaltend, was auch in JEDEM meiner bisherigen Zeugnisse vermerkt war. Manchmal haben mich Lehrer aufgezogen, weil ich mich nie wirklich getraut habe etwas zu sagen. Die wollten mir ja nichts Böses, das wusste ich schon, aber angenehm haben sie es mir manchmal nicht gemacht. Fleißig war ich einigermaßen. Ich hatte durchschnittlich gute Noten. Meine Kindheit empfand ich im Großen und Ganzen aber als eine schöne Zeit. In meiner Pubertät waren stets Selbstzweifel und Minderwertigkeitskomplexe präsent. Die habe ich heute zwar teilweise noch, aber im Gegensatz zu früher ist mir heute vieles gleichgültig bzw. habe ich mich damit abgefunden. Und mit der Liebe liege ich heute noch im Clinch. Trotz allem schaue ich mir gerne Liebesfilme an, nur um dann fast jedes Mal heulen zu müssen. Ansonsten würde ich mich überhaupt nicht als Heulsuse bezeichnen - vor anderen Leuten zumindest. Meine besten Freundinnen haben mich wenn, dann nur bei Filmen weinen gesehen bzw. waren es nur ein paar Tränchen. WENN ich weine, dann nur alleine - manchmal habe ich so Phasen, da passiert das schon täglich. Ich bin vielseitig interessiert, hätte gerne so viele Hobbies - dazu bräuchte ich jedoch jemanden, der dieselben Interessen hat - aber sitze dann doch nur meistens zu Hause.

    Außerdem kann man mich so beschreiben:

    Ich bin mehr, als man anfangs sieht. Wer Geduld hat, wird überrascht sein,
    wie viel Facetten eigentlich in mir stecken.


    Noch etwas mehr...
6.2.12 00:32


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