Jeder sieht, was du scheinst. Nur wenige fühlen, wie du wirklich bist.
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I'm still trying.


Als ich letztens mein Zimmer aufgeräumt hab, habe ich einige Sachen wieder gefunden, die ich schon längst vergessen hätte. Wie zum Beispiel ein Blatt Papier mit so einer Art Kurzgeschichte, die ich vor mehr als 3 Jahren geschrieben habe. Eigentlich nix besonderes, aber ich schreib's jetzt trotzdem mal hierhin. Was solls. Außerdem kann ich dann das Papier wegschmeißen.


Ein lauter Donnerschlag weckte mich aus meinem Traum. Dann blicke ich in Richtung meines Nachtschränkchens. Der Wecker verrät mir, dass es 5:56 Uhr ist. Zu spät, um sich noch für ein paar Minuten ins Traumland zu begeben, denke ich mir und beschließe aufzustehen. Ich schalte den Wecker aus, schiebe meine Bettdecke beiseite, stehe endlich auf und mache mich fertig für die Schule.

Später vor dem Klassenzimmer sehe ich meine Freundinnen und begrüße sie wie immer. Dann fällt mir ein, dass ich mir noch etwas bei den Automaten holen will und laufe dorthin. Zwischendurch werde ich angerempelt, aber das macht mir inzwischen nichts mehr aus, dies passiert mir nun jeden Tag. Keiner entschuldigt sich, alle laufen weiter als wäre ich Luft. Manchmal macht mich das schon traurig, ich bin doch auch nur ein Mensch, denke ich immer wieder. Am Automaten angekommen, will ich gerade das Geld einwerfen, werde aber von jemandem beiseite geschubst.
"Hey, ich war zuerst hier, stell dich gefälligst hinten an!" beschimpfe ich denjenigen. Während ich das sage, blicke ich hoch in das Gesicht des Jungen, der sich vorgedrängelt hat. Dann erkenne ich meinen Schwarm und weiß nicht, welche Gefühle sich in mir auftun. Einerseits ist es Wut, andererseits auch ein anderes, seltsames Gefühl, ein Kribbeln im Bauch. Verlegen, ohne dass es jemand bemerkt, schaue ich auf den Boden und hätte eigentlich irgendeine Entschuldigung erwartet, aber als ich wieder aufschaue, sehe ich, dass mein Schwarm schon längst verschwunden ist. Wieder einmal typisch, denke ich. Ich werde wirklich überhaupt nicht beachtet. Mit trübem Blick kehre ich zurück in mein Klassenzimmer und setze mich auf meinen Platz. Sofort kommen meine Freundinnen zu mir und fragen mich, was mit mir los ist. "Nichts..." lüge ich. "Wir machen uns schon langsam Sorgen, das geht jetzt schon länger so mit dir. Sag schon, mit uns kannst du doch über alles reden." Traurig schaue ich auf meinen Tisch und antworte mit "Ich hab wirklich nichts..." "Na gut, wenn du nicht mit uns darüber reden willst, müssen wir es eben akzeptieren." Stumm nicke ich mit dem Kopf. Nun verkündet der Gong, dass die erste Schulstunde beginnt. Wir haben Englisch und müssen nun die Hausaufgaben, die wir diesmal auf ein Blatt machen sollten, abgeben. Wir mussten ein Gedicht, einen Wunsch oder so etwas in der Art auf Englisch schreiben, durften unseren Namen sogar weglassen.
Die Lehrerin fängt an zu lesen. Gespannt höre ich jedem Text zu und als sie beginnt, meines vorzulesen, werde ich innerlich völlig nervös und spüre wie das Blut in meinen Kopf hinaufschießt. "The life is the most beautiful thing you can possess and you should use it to help people, talk with them and make your dreams come true. You have to live in it. But I think I don't succeed in doing this. I'm still trying....."
30.6.05 16:09


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